Peter Iljitsch Tschaikowski EUGEN ONEGIN

Badisches Staatstheater Karlsruhe (2005) Musikalische Leitung: Jochem Hochstenbach
Bühne: Peter WernerKostüme: Ute Frühling

Premiere am 18.6.2005WA am 5.10.2005
SLIDESHOW alle Bilderback to HOME alle Stücke

„Der Regisseur Robert Tannenbaum zwingt die Hauptfiguren in die Ecken dieses Einsamkeitspalastes, in dem sich vor allem die Frauen wenig zu sagen haben… Auch in der Personenführung zeigt Tannenbaum auf geradezu beklemmende Weise, wie gefangen die Figuren in ihrer kleinen Welt sind. In der Sparsamkeit und Verkrampftheit der Bewegungen gleichen sie blutleeren Puppen in einem mörderischen Spiel… Tschaikowskys selten zu sehende Oper wird am Badischen Staatstheater genial umgesetzt… Ein großer Opernabend in Karlsruhe…" Markus Dippold
“Director Robert Tannenbaum forces the protagonists into the corners of this ‘palace of loneliness’, in which the women especially have very little to say… In the direction of the singers Tannenbaum displays in a downright anxiety-producing manner how trapped the characters are in their tiny world.  In their use of economical and tension-filled movement they are reminiscent of bloodless puppets in a deadly game… Tschaikowsky’s rarely-performed opera is brilliantly realized at the Badische Staatstheater… A grand evening of opera in Karlsruhe …” Markus Dippold
„Ein Musiktheater der sparsamen Bilder, das der Atmosphäre des Stückes nachspüren möchte und sich ganz auf die Ausdruckskraft der Sänger verlässt… Die Inszenierung tritt melancholisch auf und rundet sich in ihren besten Momenten zu einem resigniert entfalteten Diskurs über das sich Einfügen in die vorbestimmten Lebensmuster der Gesellschaft, ohne Gemeinheiten, ohne sichtbaren Zwang.“ sfe, Die Rheinpfalz
“This is music-theater created with economical images which trace the atmosphere of the piece and rely completely on the expressive powers of the singers… The production begins melancholically and, in its best moments, achieves a discourse filled with resignation about how one adapts, without visible meanness or outside force, to the pre-ordained order of life in society.” sfe, Die Rheinpfalz
"Robert Tannenbaums Inszenierung erinnert denn auch an Tschechow-Aufführungen… Tannenbaum lässt in der wie selbstverständlich wirkenden Personenführung all die kleinen Nichtigkeiten, die echten und eingebildeten Kränkungen abrollen, die zur Katastrophe führen." Nike Luber

“Robert Tannenbaum’s production is reminiscent of productions of Chekhov’s works… in his self-evident appearing direction of the singers, Tannenbaum allows all the personal vanities, the real and imagined insults which lead to catastrophe, to appear to roll off the characters’ backs.” Nike Luber