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Don Giovanni
„ ... diese Inszenierung ist ein Volltreffer in allen Punkten dramatischer Relevanz (... ).Bei Tannenbaum kann man sich stets auf eine frische und neue, dabei stets ehrliche Interpretation verlassen. Er ist ein Meister im Erzählen und im Aufzeigen der Beziehungen, wie sie die Autoren zwischen ihren Charakteren geschaffen haben. (...) Robert Tannenbaum weiß, wie man singende Schauspieler inszeniert. Er weiß sie so zu positionieren, daß ihre Stimmen am besten zur Geltung kommen. Er weiß das Augenmerk auf den Solisten zu richten, wenn er die Bühne mit anderen teilt. Er weiß deren Beziehungen ins richtige Licht zu setzen und unsere Wertschätzung des Stückes zu steigern. Dieser Regisseur serviert ernsthaftes, greifbares Theater. Tannenbaum trifft das Wesentliche mit seiner bemerkenswert phantasievollen Arbeit.”  James Sohre, operatoday.com

„Robert Tannenbaum, der die Regie der jüngsten Inszenierung der Oper im Badischen Staatstheater verantwortet, nahm die Heiterkeit und den Witz des Stückes sehr ernst. Leichtfüßig schüttelt er die Tragik ab und bekannte sich zur geistvollen und in den meisten Punkten glänzend gelungenen Unterhaltung… Ein großartiger Abend.“ Birgitta Schmid, Badische Neueste Nachrichten


Elektra
„Eine eindringliche Inszenierung… Tannenbaums Regiekonzept, "Elektra" vom mythischen Mykene näher an das Hier und Jetzt zu verlegen, sorgt für veritables Gruseln, das die knapp zwei Stunden währende Oper so spannend macht, dass sie im Nu bei der finalen Schlusspointe anzukommen scheint. Spannung und Schlüssigkeit dieser Inszenierung liegen aber nicht nur in der Personenführung oder Peter Werners Ausstattung, sondern vor allem in der Intensität, mit der die drei großen Frauenfiguren des Stückes verkörpert werden.“ Nike Luber, Stuttgarter Nachrichten

„Robert Tannenbaum inszeniert den Albtraum trotz des Transfers ins Aktuelle dicht am Text entlang. Kein Nervendrama und Psychoschocker diesmal, sondern eine klug durchdachte Fallstudie über die Zerstörungen, die gesellschaftliche Verhältnisse in den Köpfen und Seelen angerichtet haben.“ Sigrid Feeser, Die Rheinpfalz


L’elisir d’amore
„Tannenbaums Kunstgriff hat eine kurzweilige, übermütige Farce und eine Satire kleinbürgerlich spießiger Beschränktheit in moderner, wenn schon nicht heutiger, so immerhin noch aktueller gestriger Umgebung ermöglicht. Ans Werk ging er mit überbordender Fantasie, mit wirklich frappierendem Ideenreichtum, mit meist recht geistreichen Überraschungseffekten, Gags und kabarettistischen Einlagen… Brillant die Arrangements der beiden Finali… ein köstlicher Bühnenspaß… Mit dem „Liebestrank“ hat Regisseur Tannenbaum zweifellos ein in der Personenführung bis ins letzte Detail brillant ausgefeiltes Kabinettstück abgeliefert.“ Gabor Halasz, Die Rheinpfalz


Eugen Onegin
„Der Regisseur Robert Tannenbaum zwingt die Hauptfiguren in die Ecken dieses Einsamkeitspalastes, in dem sich vor allem die Frauen wenig zu sagen haben… Auch in der Personenführung zeigt Tannenbaum auf geradezu beklemmende Weise, wie gefangen die Figuren in ihrer kleinen Welt sind. In der Sparsamkeit und Verkrampftheit der Bewegungen gleichen sie blutleeren Puppen in einem mörderischen Spiel… Tschaikowskys selten zu sehende Oper wird am Badischen Staatstheater genial umgesetzt… Ein großer Opernabend in Karlsruhe…“
Markus Dippold, Stuttgarter Zeitung

„Ein Musiktheater der sparsamen Bilder, das der Atmosphäre des Stückes nachspüren möchte und sich ganz auf die Ausdruckskraft der Sänger verlässt… Die Inszenierung tritt melancholisch auf und rundet sich in ihren besten Momenten zu einem resigniert entfalteten Diskurs über das sich Einfügen in die vorbestimmten Lebensmuster der Gesellschaft, ohne Gemeinheiten, ohne sichtbaren Zwang.“
sfe, Die Rheinpfalz

„Robert Tannenbaums Inszenierung erinnert denn auch an Tschechow-Aufführungen… Tannenbaum lässt in der wie selbstverständlich wirkenden Personenführung all die kleinen Nichtigkeiten, die echten und eingebildeten Kränkungen abrollen, die zur Katastrophe führen.“
Nike Luber, Pforzheimer Zeitung

„Robert Tannenbaum zeigt seine Figuren gefangen in den strengen Konventionen der unbeugsamen Gesellschaft… Ein Psychospiel von faszinierender Aussage nimmt die Zuschauer gefangen und dem Badischen Staatstheater gelang damit wieder einmal eine großartige Gratwanderung zwischen modernem Musiktheater und traditioneller Werktreue – einfach grandios!“
Gerhard Hoffmann, Der Neue Merkur


Der Feldhauptmann
„Tannenbaum setzt das Werk zum einhelligen Vergnügen des Publikums mit einem kraftvollen Witz in Szene, der den Kalauer nicht scheut.“ Matthias Norquet, Opernwelt

„…Diese Handlung bietet reichlich Ansätze zur Persiflage auf Kriegstreiberei, Korruption und die Deutsche Einheit. Das alles hat Robert Tannenbaum bei seiner Giessener Regie auch im Sinn, trägt es aber nicht auf dem Präsentierteller vor sich her. Mit Ausstatter Peter Werner hat er eine helle Phantasiewelt ersonnnen, in der mit skelettierten Versatzstücken die Schauplätze witzig charakterisiert sind.“ Hans-Peter Gumtz, Giessener Allgemeine


Die Frau ohne Schatten
„Robert Tannenbaum macht es vor. Er erzählt die Geschichte dieser Märchenoper in einer klaren, verständlichen, schlüssigen szenischen Sprache. Das ist Regiehandwerk in bisweilen höchster Perfektion.“ Frank Pommer, Die Rheinpfalz

„Eindrucksvoll lebt die Inszenierung aus der Sicht von Regisseur Robert Tannenbaum, der im Dickicht der überquellenden Symbolik aus Märchenbildern und psychologischen Anspielungen einen abgeschlankten Weg zum Kern der Oper findet: Selbstfindung durch Bindung an Partner und Werte.“ Eckhard Britsch, Mannheimer Morgen


Der Freischütz
„Tannenbaum macht der überkommenen Schauer- und Gespensterromantik den Garaus, wirft die arg strapazierten bis verkitschten Bildvorstellungen über Bord und setzt ausgefeilte Szenen dagegen, die in ihrer Drastik und Realistik Schlaglichter auf den deutschen (Kleinbürger-) Alltag der Gegenwart werfen. Diese vitale Inszenierung gehört zum Besten, was in letzter Zeit im Giessener Theater zu sehen war, und in ihrer hohen künstlerischen Qualität weist sie weit über den Rahmen einer Stadttheater-Bühne hinaus… Ideenreich macht er aus dem ‚Freischütz’ ein unterhaltsames Stück Musiktheater, das den Zuschauer sofort anspricht.“ Thomas Schmitz-Albohn, Giessener Anzeiger


Gianni Schicchi
„Tannenbaum motiviert das 15-köpfige Ensemble zu ansteckender Spielfreude.“
Susanne Kaulich, Mannheimer Morgen


Idomeneo
"Ein packender ‚Idomeneo’ an der Karlsruher Oper… Robert Tannenbaum macht aus dieser Problematik eine packende Studie des Wartens… Die Protagonisten sind Gefangene ihrer Konventionen, Eide und emotionale Verwicklungen.“
Markus Dippold, Stuttgarter Zeitung

„Robert Tannenbaum wartet teilweise mit spektakulären szenischen Lösungen auf… In Robert Tannenbaums Inszenierung werden diese ausgesprochenen problembehafteten Beziehungen der Personen untereinander in den Mittelpunkt des szenischen Geschehens gerückt und in betont expressiven Gesten zum Ausdruck gebracht… In diesem Rahmen gelingen Tannenbaum bei seiner ganz die schmerzliche Seite des Stoffs betonenden Einstudierung einige einprägsame Bilder…“
rg, Die Rheinpfalz

„Robert Tannenbaum, Bühnenbildner Christian Floeren und Kostümbildnerin Ute Frühling führen dem Publikum die Hoffnungslosigkeit der Figuren und die Ausweglosigkeit ihrer Situation drastisch vor Augen… Tannenbaum arrangiert die Sänger zu Stillleben der Verzweifelung, im Grunde leidet jeder für sich allein… Den einen wird Tannenbaums Inszenierung zu düster sein, andere werden sie spannend finden…“
Nike Luber, Badischer Tagblatt

„Tannenbaum setzt mit steingrauer Opulenz auf das psychologische Potenzial des Archaischen, evoziert die Vorzeit als Alptraumerinnerung, zeigt das Gefangensein in Konventionen und die Macht, die die Angst der Menschen vor den Göttern ausübt. Wenn sich die düster umwölkenden Kulissen-Mauern im Toben der Elemente spalten, wenn Elektra sich in ihrem finalen Furor regelrecht erhängt und dann kopfüber von der Seitenleiter baumelt oder der König am Ende der Welt entsagt und buchstäblich ins Wasser geht, bis nichts mehr von ihm zu sehen ist: dann gelingen damit starke szenische Ausrufezeichen in einer Alptraumstudie von grandios beklemmende Wucht.“ 
Joachim Lange, Die Deutsche Bühne


Love Counts
„Tannenbaum bleibt in der Personenführung so realistisch, als inszeniere er das kleine Fernsehspiel.“
Nike Luber, Badisches Tagblatt

„Durchweg sehr schlüssig geriet Robert Tannenbaums Inszenierung… und bei der Personenführung erweist sich Tannenbaum als Virtuose und Meister der Charakterisierung von Personen und Situationen.“ Gabor Halasz, Die Rheinpfalz


Lucia di Lammermoor
„Donizettis Oper als Vorläuferin von ‚The Fall of the House Usher’. Tannenbaums Erzählungen sind spannend und individuell gefärbt, gehen aber nie auf Kosten der Musik.“ Matthias Norquet, Opernwelt

„Giessener Publikum feiert Tannenbaum-Inszenierung: Tannenbaum stellt eine von Machthunger, Gier und Hass gezeichnete patriarchalisch dominierte Gesellschaft in den Mittelpunkt, in der die fragile Gestalt der Lucia zwangsläufig in den Wahnsinn getrieben werden musste.“ Dr. Ricarda Gilbert, Oberhessische Presse


Luisa Miller
„Tannenbaum konzentriert sich ganz auf die menschlichen Konflikte. Hier gelingen der Aufführung immer wieder Momente von beachtlicher Dichte und Spannung.“ Nike Luber, Pforzheimer Zeitung

„Und gut auch, dass Robert Tannenbaum eine logische, einfühlsame Inszenierung des Stückes gelang.“
Susanne Benda, Stuttgarter Nachrichten


Der Raub der Lukretia
„Robert Tannenbaum machte daraus ein beklemmendes, beunruhigendes Psychodrama… so ist dem Regisseur eine fesselnde Inszenierung von großer Eindringlichkeit gelungen… Bei dem, was nun auf der Bühne geschieht, erweist sich Robert Tannenbaum als Perfektionist. Er übersetzt die hoch komplizierte Partitur Brittens Takt für Takt. Jede Körperbewegung, jede Drehung, jeder Handschlag, jede Veränderung in der Mimik – alles ist haarklein auf die Musik abgestimmt. Seelische Vorgänge werden zu einprägsamen Bildern, und diese Bilder füllen den ganzen Raum.“ Thomas Schmitz-Albohn, Giessener Anzeiger

„Tannenbaum beschönigt nichts. Doch überzeichnet er weniger den Akt der Vergewaltigung als die unbeschreiblichen psychischen Folgen für das Opfer und sein Umfeld. Damit degradiert er die Zuschauer nicht zu Voyeuren, sondern bezieht sie in die inneren Kräfte der Beteiligten ein.“ Jochen Schlingloff, Wetzlarer Zeitung

„Spannungsreich inszeniertes Psychodrama um Gewalt… Der Regisseur ließ die acht Personen auf der kahlen Fläche lediglich mit Stühlen agieren, eine schlichte und schlüssige, dabei psychologisch aussagekräftige Sache.“
Olga Lappo-Danilewski, Giessener Allgemeine


Man and Boy: Dada
„Tannenbaums Inszenierung konzentriert sich auf eine lebensnahe Personenführung und ist damit theatralisch im besten Sinne. Pseudoprovokanten Schnickschnack gibt es nicht, dafür stehen echte, bis ins gestische und mimische Detail glaubwürdige Menschen auf der Bühne.“ Jürgen Hartmann, neue musikzeitung


Der Mikado
„Nun ist Robert Tannenbaum nicht gerade für Berührungsängste bekannt, eher schon für drastischen Zugriff auf drastische Stoffe, und so stürzte er sich ebenso heiter-vehement wie boshaft-bissig in die Arbeit… Tannenbaum verteilt eine Menge origineller Ideen über die beiden Akte, spart nicht an Spektakulärem, will ironische Distanz und Parodie gängiger Operettenklischees.“
Hans-Peter Gumtz, Giessener Allgemeine

„…Tannenbaums leichte Hand in der Führung der Figuren animiert spürbar die Spielfreude und das komödiantische Talent der Beteiligten…“ Michael Treutwein. Giessener Anzeiger


Der Rosenkavalier
„Großer Wurf“
„Mir diesem ‚Rosenkavalier’ ist der Erfurter Oper ein Wurf gelungen. Durchweg grandios – szenisch und musikalisch….. und genau diese Wahrheit hat der amerikanische Regisseur Robert Tannenbaum auf eine Weise gezeigt, wie das nur selten gelingt. In Erfurt ist das Kunststück gelungen, diese Oper nicht durch eine aufgesetzte Modernisierung zu ‚beschädigen’ und dennoch nah heranzuholen. Tannenbaum macht dieses Lebensbewältigungstheater zu einem Spiegel, in den man von heute aus blickt.“
Joachim Lange, Opernwelt


Vor dem Ruhestand
„Tannenbaum hat die Groteske in ihrer beklemmenden politischen Situation hervorragend herausgearbeitet.“
Dirk Schwarze, Hessische/Niedersächsische Allgemeine

„Der Amerikaner Tannenbaum kriecht in den Bernhard-Text hinein, identifiziert sich mit dem Verfasser und macht dessen Animositäten zu seinen eigenen. Und diese huldigende Bernhard-Inszenierung kann deshalb weitgehend gelingen, weil eben sehr viel an handfester Theatralik, an grimmigem Humor und an archetypischer Bösartigkeit und Boshaftigkeit darin enthalten ist.“
Michael Treutwein, Giessener Anzeiger


Simon Boccanegra
„Politthriller unter medialer Beobachtung“
Gabor Halasz, Opernwelt

„Ein packendes Musikdrama… ein Politthriller mit zeitloser Botschaft”
Nike Luber, Pforzheimer Zeitung


La Traviata
„Mit ‚La Traviata’ hat Robert Tannenbaum sein Publikum erobert. Nicht weil er einen sicheren ‚Hit’ in den Spielplan nahm, sondern vor allem, weil er psychologisch geschickt die Oper entschlackte, seine behutsam moderne Interpretation logisch durchhielt.“ Alfred Keil, Wetzlarer Neue Zeitung

Die von Robert Tannenbaum im Stadttheater besorgte Neuinszenierung des Werkes wurde dem Melos – dem Liedhaft-Sanglichen – dieser Musik ebenso gerecht wie der unverkrampft nachvollzogenen Dramatik und der seelischen Schicksalhaftigkeit der Vorgänge… Dem Regisseur Robert Tannenbaum eilte der Ruf voraus, er biete dem Publikum provokantes und unbequemes Musiktheater. Doch seine zweite Inszenierung in Giessen zeichnet sich durch ganz andere Eigenschaften aus: durch Behutsamkeit, Sensibilität und die bewusste Zurücknahme äußerlicher oder gar spektakulär modernistischer Gestaltungsmittel. Aber auch üblicher Opernroutine und gängiger Konvention sucht diese Realisierung nach Kräften aus dem Weg zu gehen. Tannenbaum verwirklicht ein blutvolles Drama in einer vorstellbaren Welt… Tannenbaum erweist sich in vielen weiteren Details als präziser Schilderer. Seine besondere Stärke sind parallele oder konträre, die Haupthandlung illustrativ begleitende oder beispielhaft konterkarierende Bilder und Bewegungsabläufe am Rand oder im Hintergrund. Hier wird viel Bühnengespür und spezielle Vertrautheit mit der Oper ‚La Traviata’ deutlich.“ Michael Treutwein, Giessener Anzeiger


Trittico
„Fast perfekt: Robert Tannenbaum entwickelte eine packende, dichte und von den Darstellern souverän umgesetzte Personenregie.“ Manfred Kraft, Orpheus

„Ganz entscheidenden Anteil am Erfolg hat Regisseur Robert Tannenbaum, der es fertig bringt, die Tragik nicht finster, das Klosterleben nicht Welt verloren und die Komik nicht albern zu inszenieren.“
Theophil Hammer, Heilbronner Stimme

„Die unprätentiöse und vorbildlich werkdienliche Regie von Robert Tannenbaum nimmt die einzelnen Charaktere ernst und schärft darüber hinaus den Blick für das dramatisch Verbindliche und das dramaturgisch Verbindende der drei Kurzopern.“
Andreas Strittmatter, Offenburger Tagblatt


Werther
"Keine Postkartenidylle mit fröhlich spielenden Kindern prägt in Robert Tannenbaums kontrovers aufgenommener Karlsruher Inszenierung… sezierender Blick auf die gesellschaftlichen Umstände… Tannenbaum lässt (Charlottes) inneren Kampf zwischen Pflicht und Neigung geradezu krankhafte Züge annehmen.“  Thomas Weiss, Pforzheimer Zeitung

"Robert Tannenbaum hat in seiner Inszenierung für das Badische Staatstheater Karlsruhe der Oper aber auch jeden Anflug von Romantik ausgetrieben. Figuren wie aus einem Trauerspiel von Ibsen bevölkern die Szene… Tannenbaums Inszenierung verschärft die Bitterkeit der Situation.“ Nike Luber, Badisches Tagblatt



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Don Giovanni
" ... this production scored all the right points for compelling dramatic relevancy... Mr. Tannenbaum can always be counted on for a fresh and inventive, yet honest, interpretation.  He excels at telling the story and presenting the character relationships that the authors created... Robert Tannenbaum knows how to direct singing actors. He knows how to position them so that they can be heard to maximum effect.  He knows how to draw focus to the soloist when there are others on stage.  He knows how to illuminate their relationships and enhance our appreciation of the piece.  This director is serious about serving the work at hand.  Tannenbaum scores a significant achievement with memorably inventive work."James Sohre, operatoday.com

"Robert Tannenbaum, responsible for the new production of this opera at the Badisches State Theater, took the joviality and wittiness of the piece very seriously. He nimbly shook the tragedy off and committed himself to spirited and all-in-all radiant entertainment… A fantastic evening." Birgitta Schmid, Badische Neueste Nachrichten


Elektra
"A striking production… Tannenbaum’s production concept, which moves Elektra from mythical Mykonos closer to here and now, truly makes ones flesh creep, so much so that the opera becomes so tension-filled that its almost 2 hours feel like they are over in no time.  The tension and logic of this production lies not only in the way the performers are directed, nor only in Peter Werner’s design, but principally in the intensity in which the three major female protagonists were portrayed."
Nike Luber, Stuttgarter Nachrichten

"Robert Tannenbaum directs the nightmare, in spite of its transfer to the here and now, close to the text. No nervous drama or psycho thriller this time, instead an intelligently thought-through case study of the destruction which the societal structures cause in the minds and souls.” Sigrid Feeser, Die Rheinpfalz


L’elisir d’amore
“Tannenbaum’s artistic stroke made an amusing, rollicking farce and a satirical look at the limitations of modern rural middle-class society possible.  He went to work with an overflowing fantasy, with a truly astonishing wealth of ideas, with mostly quite witty surprise effects, gags and cabaret numbers… The arrangement of both finales was brilliant… a delectable piece of fun… Director Tannenbaum presented with this ‘Elixir of Love’ a showpiece brilliantly worked-out down to the last detail."
Gabor Halasz, Die Rheinpfalz


Eugen Onegin
"Director Robert Tannenbaum forces the protagonists into the corners of this ‘palace of loneliness’, in which the women especially have very little to say… In the direction of the singers Tannenbaum displays in a downright anxiety-producing manner how trapped the characters are in their tiny world.  In their use of economical and tension-filled movement they are reminiscent of bloodless puppets in a deadly game… Tschaikowsky’s rarely-performed opera is brilliantly realized at the Badische Staatstheater… A grand evening of opera in Karlsruhe …"
Markus Dippold, Stuttgarter Zeitung

"This is music-theater created with economical images which trace the atmosphere of the piece and rely completely on the expressive powers of the singers… The production begins melancholically and, in its best moments, achieves a discourse filled with resignation about how one adapts, without visible meanness or outside force, to the pre-ordained order of life in society." 
sfe, Die Rheinpfalz

"Robert Tannenbaum’s production is reminiscent of productions of Chekhov’s works… in his self-evident appearing direction of the singers, Tannenbaum allows all the personal vanities, the real and imagined insults which lead to catastrophe, to appear to roll off the characters’ backs.”
Nike Luber, Pforzheimer Zeitung

“Robert Tannenbaum displays his characters imprisoned in the harsh conventions of an inflexible society… a psycho-drama with a fascinating message takes hold of the audience and the Badisches Staatstheater succeeds once again with a first-rate balancing act between modern music-theater and traditional respect for the composition – simply fantastic!"
Gerhard Hoffmann, Der Neue Merkur


Der Feldhauptmann
"Tannenbaum stages the piece with vigorous humor, not afraid of cracking silly jokes, to the unanimous pleasure of the audience." Matthias Norquet, Opernwelt

…"This story gives ample opportunities to poke fun at war-mongering, corruption and German unification.  Robert Tannenbaum has all of these present in his Giessener production, without sticking it under his audience’s nose.  Together with his designer, Peter Werner, he invents a bright fantasy world in which, by using minimalistic elements, the locations are cleverly defined."
Hans-Peter Gumtz, Giessener Allgemeine


Die Frau ohne Schatten
"Robert Tannenbaum sets an example.  He tells the story of this fairy-tale opera with a clear, understandable and logical scenic language.  This is the craft of directing in absolute perfection."  Frank Pommer, Die Rheinpfalz

"The production was impressively alive thanks to the vision of director Robert Tannenbaum who, in a forest of overflowing fairy-tale symbolism and psychological allusions, found a focused path to the core of the opera: self-discovery through bonds to partner and values." Eckhard Britsch, Mannheimer Morgen


Der Freischütz
"Tannenbaum dispenses with the conventional ghost-and-thriller romanticism, throws the quite overused and kitschy visual expectations overboard, and replaces them with polished scenic ideas which, in their drastic and realistic nature, shed light on modern, day-to-day German middle-class structures. This vigorous production is one of the best ones which the Giessen theater has presented recently and, with its high artistic quality, places it in a league very far above your typical ‘city theater’ fare… Filled with ideas, he makes an entertaining work of music-theater out of ‘Freischütz’, which immediately appeals to the audience members." Thomas Schmitz-Albohn, Giessener Anzeiger


Gianni Schicchi
"Tannenbaum motivates the 15-person ensemble to an infectious ‘joy of acting’."
Susanne Kaulich, Mannheimer Morgen


Idomeneo
"A gripping ‘Idomeneo’ at the Karlsruhe opera… Robert Tannenbaum turns this conflict into a gripping case-study about waiting… The protagonists are imprisoned in their conventions, oaths and emotional entanglements." 
Markus Dippold, Stuttgarter Zeitung

"Robert Tannenbaum comes up with spectacular scenic solutions in some cases… In Robert Tannenbaum’s production the decidedly problem-filled relationships of the characters to each other are shifted to the middle-point of the stage action and are presented through especially expressive scenic gestures… In this framework, which focuses completely on the emotionally painful side of the story, Tannenbaum succeeds in creating several impressive scenes…"
rg, Die Rheinpfalz

"Robert Tannenbaum, set designer Christian Floeren and costume designer Ute Frühling make drastically clear for the audience the hopelessness of the characters and the dead-end nature of their situation… Tannenbaum’s arrangement of the singers is a still-life of despair, where each person basically suffers alone… Some people will find Tannenbaum’s production too gloomy, others will find it gripping…"
Nike Luber, Badisches Tagblatt

"Tannenbaum accents the psychological potential of the archaic with stone-grey opulence, evokes ancient times as a nightmarish recollection, shows the imprisonment in conventions and power resulting from the fears mankind displays for its gods.  When the dark, cloud-enveloped set walls split apart as a result of the raging elements; when Elektra in her final fury literally hangs herself and then dangles head over heels from the ladder; or when the King at the end renounces the world and literally returns to the water until nothing more of him can be seen; then these strong scenic exclamation points succeed in a nightmare-case-study of overwhelming oppressive power."  
Joachim Lange, Die Deutsche Bühne


Love Counts
"Tannenbaum’s direction of the singers is so realistic, you think he’s directing a intimate television drama." 
Nike Luber, Badisches Tagblatt

"Robert Tannenbaum’s production is very logical throughout… and through the direction of the singers Tannenbaum proves himself to be a virtuoso and master of the characterization of people and situations." Gabor Halasz, Die Rheinpfalz


Lucia di Lammermoor
"Donizetti’s opera as the predecessor of ‘The Fall of the House of Usher’.  Tannenbaum’s story-telling is gripping and individually colored, but never at the price of fighting the music." Matthias Norquet, Opernwelt

" Giessen audience celebrates Tannenbaum production: Tannenbaum places a patriarchal, power-hungry society, etched with greed and hate, in the center of the conflict, in which the fragile Lucia inevitably must be driven to madness."
Dr. Ricarda Gilbert, Oberhessische Presse


Luisa Miller
"Tannenbaum concentrates completely on the human conflicts.  The performance succeeds here in creating moments of impressive compactness and tension." Nike Luber, Pforzheimer Zeitung

"It’s also good that Robert Tannenbaum succeeded in creating a logical, insightful production."
Susanne Benda, Stuttgarter Nachrichten


Der Raub der Lukretia
"Robert Tannenbaum created an oppressive, disturbing psychodrama… the director succeeds in creating a gripping production of great urgency… In the staging Robert Tannenbaum shows himself to be a perfectionist.  He translates Britten’s highly complex score bar for bar.  Every move, every turn, every handshake, every change in facial expression – all of it is minutely coordinated with the music.  Emotional processes become impressive visual images, and these images fill the entire stage."
Thomas Schmitz-Albohn, Giessener Anzeiger

"Tannenbaum makes excuses for nothing. However he depicts less the act of rape than the indescribable psychological outcome for the victim and her environment. Because of this he does not denigrate the audience to voyeurs; he instead connects them to the inner strength of the performers." Jochen Schlingloff, Wetzlarer Zeitung

"Tension-filled direction of a psychodrama about violence… The director lets the eight actors perform on an empty stage with nothing but chairs, a simple and logical, while at the same time psychologically expressive solution."
Olga Lappo-Danilewski, Giessener Allgemeine


Man and Boy: Dada
"Tannenbaum’s production concentrates on a true-to-life direction of the singers and is, because of this, theatrical in the best meaning of the word. There is no pseudo-provocative nonsense here; instead there are real, in gesture and mimic detail believable people on the stage." Jürgen Hartmann, neue musikzeitung


Der Mikado
"Robert Tannenbaum is not exactly known for his fear of making a mark, rather for his drastic take on drastic themes, and therefore went to work in a vehemently cheerful and bitingly mischievous way… Tannenbaum distributes loads of original ideas over both acts, is not stingy with spectacular effects, and provides ironic distance and parodies of typical operetta clichés." Hans-Peter Gumtz, Giessener Allgemeine

“…Tannenbaum’s light touch in the direction of the performers markedly animates their joy of acting and comic talents…”
Michael Treutwein. Giessener Anzeiger


Der Rosenkavalier
"A great success
The Erfurt Opera produced a success with this ‘Rosenkavalier.’  Through and through terrific – scenically and musically... and it is exactly this truth which the American director Robert Tannenbaum shows in a way that productions rarely achieve.  Erfurt achieved this feat: not to destroy the opera with an overlaid modernization but, at the same time, to bring it close to us.  Tannenbaum turned this piece of “learning-to-cope-with-life theater” into a mirror, in which one gazes from the viewpoint of today." Joachim Lange, Opernwelt


Vor dem Ruhestand
"Tannenbaum excellently worked out the grotesque side of the oppressive political situation."
Dirk Schwarze, Hessische/Niedersächsische Allgemeine

"The American Robert Tannenbaum crawls inside the Bernhard text, identifies with the author and makes the author’s animosities to his own.  And this production, which pays homage to Bernhard, can largely succeed because it contains much solid theatricality, grim humor and archetypal viciousness and malice ." Michael Treutwein, Giessener Anzeiger


Simon Boccanegra
"Political thriller under the watchful eye of the media"
Gabor Halasz, Opernwelt

 "A spellbinding music-drama… a political thriller with a timeless message"  
Nike Luber, Pforzheimer Zeitung


La Traviata
"Robert Tannenbaum won over his audience with ‘La Traviata’.  Not because he placed a sure ‘hit’ in the season’s repertoire, but because he trimmed down the opera in a psychologically astute way and maintained his carefully modern interpretation with logic throughout." Alfred Keil, Wetzlarer Neue Zeitung

"Robert Tannenbaum’s new production of this piece in the city theater served the ‘melos’ – the songlike-sung – of the music excellently, as well as an easy-to-follow dramatic gesture and the soulful destiny of the story-line… Director Robert Tannenbaum’s reputation preceded him: he offers his audiences uncomfortable and provocative music-theater.  His second production in Giessen , however, displayed quite other qualities: gentleness, sensibility and the conscious avoidance of all superficial and spectacular modernisms.  But this realization also works hard to avoid operatic conventions and routines as well.  Tannenbaum creates a full-blooded drama in an imaginable world… Tannenbaum shows himself to be a precise story-teller in many details.  His special strength lies in creating exemplary parallel or contrasting background visual ideas which serve to underscore the main story-line.  He displays here a good feel for the stage and a special understanding of the opera ‘La Traviata’."
Michael Treutwein, Giessener Anzeiger


Trittico
"Almost perfect: Robert Tannenbaum displayed a gripping, compact direction of the singers, who carried the direction out in superior style."Manfred Kraft, Orpheus

"Director Robert Tannenbaum’s decisive portion of the success: he accomplishes directing the tragedy not too gloomily, the life in the convent not too lost to the real world and the comedy not too absurdly." Theophil Hammer, Heilbronner Stimme

"Robert Tannenbaum’s unpretentious and true-to-the-piece direction takes the individual characters seriously. In addition, he hones the audience’s view of the dramatic necessities and the dramaturgic similarities of the 3 short operas.”"
Andreas Strittmatter, Offenburger Tagblatt


Werther
"There is no idyllic postcard-world with happy, playful children in Robert Tannenbaum’s controversial Karlsruhe production… dissecting eye for the societal circumstances… Tannenbaum allows Charlotte’s inner battle between duty and desire to take on downright pathological dimensions." Thomas Weiss, Pforzheimer Zeitung

"
Robert Tannenbaum expels every touch of romanticism from his production for the Badisches Staatstheater. Characters as if coming from an Ibsen tragedy fill the scene… Tannenbaum’s production sharpens the bitterness of the situation."  Nike Luber, Badisches Tagblatt

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